Altersgruppe: für alle ab 10 Jahren

Zeus ist ein Gott. Und zwar nicht irgendein Gott. Er ist der Gott der Götter. Der mit den Blitzen. Der, den alle anbeten. Der, der das Sagen hat. Das ist ein verdammt stressiger Job, aber irgendwer muss ihn ja machen. Da bleibt keine Zeit für Späße. Und auch keine Zeit für Kinder. Und Zeus hat eine Menge Kinder. Mit anderen Göttinnen. Mit Sterb-lichen, er ist kein Kind von Traurigkeit. Aber Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Und Zeus hat überhaupt keinen Bock aufs Vater sein. Blöd nur, dass seine 12 Kinder (zumindest ist das die offizielle Zahl) einen Vater brauchen. Obwohl, sie brauchen viel mehr als einen Vater, sie brauchen einen PAPA. Einen Papa, der ihnen zuhört, der sie in den Arm nimmt, der ihnen Grenzen setzt und der ihnen einmal aufhilft, wenn sie am Boden liegen. Was halt jeder so braucht.

Aber Zeus ist halt ständig unter-wegs und muss so Gott-Sachen machen. Das müssen die Nachkommen einfach verstehen. Aber die sind nicht alle so verständnisvoll. Schließlich reden wir hier von Göttern wie Apollo und Athene, von Helden wie Herakles und von Weinkennern wie Dionysos (und wir wissen ja, im Wein liegt die Wahrheit). Die wollen nicht verständnisvoll sein, sondern einen Papa, der seiner Verantwortung gerecht wird. „Was tun? Sprach Zeus.“ sagt nicht nur Friedrich Schiller, sondern auch Zeus selbst und so nimmt er das Publikum mit auf eine irrwitzige, manchmal zum Brüllen komische, manchmal tief berührende und manchmal einfach nur göttlich dümmliche Reise durch seine eigene Vaterschaft, bei der – wie nebenbei – etliche Stationen der griechischen Mythologie einmal aus einer ganz anderen Sicht erzählt werden, nämlich aus der des Göttervaters selbst, der gar kein so göttlicher Vater ist.

Das Ganze wird als One-Man-Show erzählt, bei der der larmoyante Zeus sich immer mehr eingestehen muss, dass er vielleicht doch nicht so ganz die Mega-Nummer ist, die er gerne wäre.

Ein Abend für Freunde der griechischen Mythologie und solche die es werden wollen.

Autor: Holger Schober
Regie: N.N.
Es spielt: N.N.
Dauer: 60  Minuten

Mögliche Spielorte: 

Mögliche Spielorte: Die Produktion wird bei uns sowohl in Klassenzimmern, als auch Turnsälen, Jugendzentren und anderen Orten außerhalb des Theaters gespielt, ist also höchst flexibel und kann an verschiedenen Spielorten eingesetzt werden..

Theaterpädagogische  Vor- oder Nachbereitung

Interaktiv wird das junge Publikum in die Welt der Götter entführt. Mittels theaterpädagogischer Methoden wird auch das antike Theater nähergebracht und Raum geboten, sich ganz göttlich zu fühlen.

Der Workshop kann alternativ am Tag der Aufführung, aber auch zu einem zeitnahen anderen Termin gebucht werden. 

Dauer: 50 Minuten

Vorstellungsbuchungen ab 01.10.2022:
Ruth Lößl
Tel: 0699 10 04 97 87
E-Mail: kulturvermittlung@tagtraeumerinnen.at